Korktapete – Ratgeber zu Kork an der Wand und zum Tapezieren
Kork an der Wand vereint das Beste aus zwei Welten: die Wärme eines Naturmaterials und eine fast grafische, marmorierte Oberfläche, die mit nichts anderem vergleichbar ist. Zudem ist er leise – Kork dämpft Schall besser als die meisten Wandbekleidungen. Hier ist der Ratgeber zu Eigenschaften und Verarbeitung der Korktapete.
Was ist eine Korktapete?
Korktapete wird aus der Rinde der Korkeiche hergestellt, die alle neun Jahre geerntet wird, ohne dass der Baum gefällt wird – die Rinde wächst nach. Der Kork wird in dünne Schichten gehobelt und auf einen Träger aus Papier oder Vlies kaschiert. Bei mehreren Designern werden die Korkstücke über eine Folie in Gold, Silber oder Farbe gelegt, sodass der Fond durch die natürlichen Öffnungen des Korks hindurchschimmert – wie bei Kanoko Cork von Osborne & Little. Entdecke unsere Korktapeten hier.
Eigenschaften – Vor- und Nachteile
- Akustik der Spitzenklasse: Die Zellstruktur des Korks dämpft sowohl Tritt- als auch Raumschall.
- Warme Oberfläche: Kork fühlt sich warm an und macht den Raum behaglich.
- Natürliche Marmorierung: Jede Bahn hat ein einzigartiges Muster – die Wand wird zur Collage der Natur.
- Nachhaltig: Ernte ohne Abholzung und lange Lebensdauer.
- Robuster als Textil: elastische Oberfläche, die mehr verzeiht als Gewebe und Grastapete.
- Licht und Feuchtigkeit: Starke Sonne kann den Kork ausbleichen, und Nassräume sind ausgeschlossen.
So tapezierst du eine Korktapete
- Vorarbeit: Die Wand muss glatt und gleichmäßig grundiert sein – die dünnen Korkschichten können größere Unebenheiten durchzeichnen.
- Akklimatisieren: Lass die Rollen einen Tag bei Raumtemperatur ruhen.
- Wand einkleistern: paste the wall mit starkem Kleister fĂĽr schwere Naturwandbekleidungen.
- Auf Stoß kleben: Korkbahnen werden selten auf Rapport angesetzt – die natürlichen Stücke machen die Naht unauffällig. Drück mit der Gummiwalze von der Mitte nach außen an.
- Sauber schneiden: scharfe Abbrechklinge an einer Stahlschiene; Kork lässt sich leicht schneiden, kann mit stumpfer Schneide aber ausfransen.
Pflege und Raumwahl
Abstauben oder absaugen; einzelne Flecken leicht feucht abtupfen. Korktapete passt in Wohnzimmer, Arbeitszimmer (die Akustik!), Schlafzimmer, Flur und Gäste-WC ohne Dusche. Im Homeoffice ist sie doppelt klug – sie macht den Raum ruhiger und dient nebenbei als Pinnwand.
Häufige Fragen
Was ist eine Korktapete?
Eine Korktapete besteht aus dünn gehobeltem echtem Kork – oft in unregelmäßigen Stücken mit natürlicher Marmorierung –, kaschiert auf einen Träger aus Papier oder Vlies, manchmal über einer Metallicfolie, die durch die Öffnungen des Korks schimmert.
Wie tapeziert man Korktapete?
Im paste the wall-Verfahren mit starkem Kleister für schwere Wandbekleidungen. Die Bahnen werden auf Stoß geklebt und mit der Gummiwalze angedrückt. Die Korkoberfläche verträgt behutsame Handhabung, muss aber frei von Kleister bleiben.
Ist Korktapete langlebig?
Ja, Kork gehört zu den robusteren Naturmaterialien für die Wand: Das Material ist elastisch, schalldämpfend und von Natur aus antistatisch. Zudem wird Kork geerntet, ohne dass der Baum gefällt wird, was ihn zu einer der nachhaltigsten Optionen macht.
Verträgt Korktapete Feuchtigkeit?
Kork verträgt normale Raumfeuchte gut, ist aber nicht für Nassräume gemacht. Meide Duschbereiche; im Gäste-WC ohne Dusche funktioniert Korktapete oft hervorragend.
Wie reinigt man Korktapete?
Abstauben oder mit weicher Düse absaugen. Leichte Flecken können mit einem nur ganz leicht angefeuchteten Tuch abgetupft werden – die natürliche, leicht wachsartige Oberfläche des Korks macht ihn nachsichtiger als textile Wandbekleidungen.


























